Kambodscha | Reisebericht

Fun in Battambang

Mai 9, 2017
Battambang View

Battambang war ein bisschen wie ein Ausflug ins Phantasialand 🙂 Wir haben Batmans kleine Freunde getroffen, sind mit einem Bamboo Train etwa 30km/h schnell gefahren und waren in einem Zirkus mit jungen Artisten. Zwischendurch haben wir das kleine Stadtzentrum erkundet oder saßen auf dem Balkon von unserem hĂŒbschen Guesthouse „Here be Dragons“. Also absolut empfehlenswert die Stadt in Eure Reiseplanung nach Kambodscha einzubauen. Folgend einige unserer Highlights.

Schlafen, Essen und Souvenirs

  • Das Guesthouse „Here be Dragons“ hat einen kleinen Hof mit Sitzmöglichkeiten, einige Dorms (auch mit AC) und „private rooms“ – Wir hatten eins mit Balkon! Abends finden immer wieder kleine AktivitĂ€ten statt wie zum Beispiel: montags gemeinsam die neue Staffel von „Doctor Who“ schauen (Britta, dein Hostel ;)), Yoga Stunden oder Pub Quizz – Wie wir aus leidlicher Erfahrung feststellen mussten, erhalten die Verlierer einen Chili Schnaps 😉 Aber beim Thema Filme haben wir 19 von 21 Punkten geholt. Amerikanische Geschichte war nicht unser Steckenpferd. Doch wir hatten als Team „Follow the potato“ (was sonst ;)) sehr viel Spaß. Team „potato“ wurde Zweitletzter – schlechtes Omen also die Kartoffel?!
  • Im Guesthouse haben wir ordentliche Portionen erhalten, wenn wir mal wieder zu faul waren um rauszugehen. In der Regel erkundigen wir aber lieber die Stadt und essen an den StraßenstĂ€nden oder in kleinen CafĂ©s. Es lohnt sich auf jeden Fall (wie fast ĂŒberall) ein Besuch des lokalen Marktes. Dort erhĂ€lt man leckeres Essen fĂŒr wenig Geld und meist ist der lokale Tee (kalt) auch gratis. Dieser zusammen mit ein paar EiswĂŒrfeln ist die perfekte AbkĂŒhlung an einem heißen Tag in der Stadt. Beim Essen hatten wir auch meist die Möglichkeit mit den Inhabern ins GesprĂ€ch zu kommen. Auf dem Markt geschieht dies meist mit HĂ€nden und FĂŒĂŸen, wobei viele CafĂ©s von Westlern gefĂŒhrt werden, die (fĂŒr eine Weile) ausgereist sind. Hier haben wir bislang auch immer gute Tipps erhalten und konnten so die Stadt und ihre Einwohner noch besser kennenlernen.
  • Rund um die „Street 2,5“ ist ein kleines KĂŒnstlerviertel mit einigen Galerien, die meist auch einen Souvenir-Shop oder ein CafĂ© haben, entstanden. Wir waren im „Choco l’Art“ leckere Pancakes frĂŒhstĂŒcken, sind durch einige LĂ€den gestöbert und („leider“) auch fĂŒndig geworden 😉 Der kleine Eckladen Bric-ĂĄ-Brac hat schöne EinzelstĂŒcke, wie kleine Tassen oder auch einen tollen (!) Elefanten, welcher jetzt in unserem Backpack wohnt. Im „The Gecko“ haben wir nicht nur unseren Scooter geliehen sondern gleich auch eine neue schicke Uhr (handgemachte EinzelstĂŒcke) fĂŒr Malte erstanden. Die Urlaubskasse ist also mal wieder geschrumpft und wir tragen mehr mit uns rum als wir wollten. DafĂŒr sortieren wir aktuell aber auch fleißig aus oder haben schon mal ein PĂ€ckchen nach Hause zu unseren Eltern geschickt – fĂŒr neue Sachen 😀

Touristen-Highlights in Battambang

  • Bamboo Train fahren war ein bisschen wie Achterbahn 🙂 UrsprĂŒnglich wurde die etwa 7km lange Schienenstrecke fĂŒr den Transport von Waren genutzt. Eine Platte aus Bambusstangen wird einfach auf 2 Achsen gelegt und los geht die Fahrt. Da es nur eine Strecke gibt, gilt bis heute die Regel, dass der weniger besetzte Zug abgebaut werden muss, um den anderen passieren zu lassen. Uns ist das nur auf dem RĂŒckweg passiert, sodass unser Fahrer Gas geben konnte. Achtung Kaufgefahr: Denn am anderen Ende warten einige Shops mit schönen, gĂŒnstigen Souvenirs und Shirts (3 Shirts fĂŒr $10).
  • Als Batman-Fans durfte natĂŒrlich der Bat Cave nicht fehlen. Leider sitzt man dann doch mit mehreren Touristen aufgereiht, um gemeinsam hochzuschauen, bis gegen 17.45 Uhr die FledermĂ€use aus der Höhle fliegen. Trotzdem ein Muss, wenn man in Battambang ist. Einige Meter weiter kann man den Berg besteigen und oben eine Art Tempeldorf mit vielen bunten Tierstatuen und Buddhas erkunden. Ebenfalls in Reichweite sind die „Killing Caves“ der Khmer Rouge. FĂŒr uns war es allerdings schon zu dunkel.
  • Zum Abschluss haben wir den Zirkus von Phare Ponleu Selpak besucht. Die NGO fördert junge Menschen in kĂŒnstlerischen Bereichen wie Malerei, Bildhauerei, Design und Theater. Ab 18 Uhr kann man die Ausstellung mit den Werken einiger KĂŒnstler besuchen und 3x pro Woche um 19 Uhr gibt es eine Vorstellung. Unsere war eine Mischung aus Tanz, Akrobatik und Schauspielerei. Die Kinder um uns herum und wir haben viel gelacht, alle waren sehr beeindruckt von der Performance. Mit den $14 Eintritt unterstĂŒtzt man die Arbeit mit den jungen Talenten und sichert sogar noch den Lebensstandard derer Familien – ist also eine gute Sache.

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