Reisebericht | Laos

Die Ruinen von Wat Phou in Champasak

April 7, 2017
Champasak Trees

Champasak ist ein kleines Örtchen am Mekong, welches nach der Nationalblume von Laos benannt ist. Die Champasak Bäume säumen die Ruinen von Wat Pho, welche älter sind als die von Siem Reap und ebenfalls zum alten Khmer Regime gehörten.

Unweit von Pakse gelegen ist ein Besuch der Stadt auch als Tagestour möglich. Wir dachten uns es wäre doch mal wieder ganz romantisch eine Fahrt über den Mekong zu machen und die Stadt als Zwischenstopp zu nutzen. Nach 1,5 Stunden auf dem Boot waren wir dann ganz froh, dass es vorbei war. Leider hatten wir einen sehr windigen Tag erwischt, was die Fahrt etwas ungemütlich machte – und gesehen haben wir auch nicht viel. Das lag aber wohl auch teils an der Gischt in unserem Gesicht.

Im Ort haben wir uns Räder geliehen und konnten so kleine Teile der Ancient City entdecken, die unter dem Schutz des World Heritage steht. Das einzige Highlight der Stadt sind die 10 km entfernten Tempelanlagen „Wat Phou“ und das dazugehörige Museum. Die Tempelanlage selbst ist recht groß und man erkennt deutlich die ursprünglichen Ausmaße, wenn man neben den großen bearbeiteten Felsen auf der obersten Ebene steht. Die Anlage besteht aus drei Terrassen, verbunden durch einen zentralen Weg, der von alten Champasak Bäumen gesäumt ist. Dadurch liegen auf den Wegen überall die Blüten, was ihne einen mystischen Eindruck verleiht.

Auf den alten Stufen nach oben spürt man die Geschichte des Ortes, dessen erste Gebäude bereits im 4. Jahrhundert entstanden. Die obersten Tempelanlagen sind direkt in den Fels eines heiligen Berges gehauen. Leider erkennt man nicht mehr viel, aber das Museum am Sockel der Anlage veranschaulicht gut die Zusammenhänge. Besonders beeindruckend fanden wir den königlichen Weg, der über den Kamm verschiedener Berge führt und Champasak mit Siem Reap in Cambodia verbunden hat.

Ein Besuch lohnt in jedem Fall und mit ein wenig Vorstellungskraft, lässt sich erahnen welche Größe das Khmer-Reich einst hatte. Wir sind gespannt auf den Vergleich zu Angkor Wat.

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