Reisebericht | Thailand

Der weiße Tempel und das schwarze Haus in Chiang Rai

März 6, 2017
Der weiße Tempel in Chiang Rai

„The place to be in Thailand: Der weiße Tempel in Chiang Rai“ so stand es in einer unserer Reise-Challenges. Aufgabe: In einem weißen Outfit für weniger als 5 Dollar vor dem weißen Tempel posieren, bestenfalls springen. Kein Problem!

Wir haben uns also von Chiang Mai auf nach Chiang Rai gemacht. Dies ist per Tagestour problemlos möglich oder wie bei uns als Zwischenstopp auf der Weiterreise nach Laos einen Aufenthalt wert.

Denn Chiang Rai hat neben dem weißen Tempel weitere Highlights zu bieten. Besonders gefallen haben uns das Black House und der Singh Park. Da Chiang Rai nicht groß ist, konnten wir uns vor Ort zu Fuß vom Bushof aus ein Hostel in der Umgebung suchen. Angesprochen wurden wir nach schließlich von einer Dame in einer Bar, die uns das bislang günstigste Zimmer der Reise über ihrer Bar anbot.

Da wir schon relativ früh da waren, haben wir uns einen Roller gemietet und haben die Sehenswürdigkeiten damit abgefahren. Den White Tempel haben wir uns für den nächsten Tag als Hauptattraktion aufgespart, da wir ja auch noch auf der Suche nach einem weißen Outfit waren 😉

Der Monkey Cave liegt etwa 45 km außerhalb (auch wenn anders beschrieben oder auf der Karte eingezeichnet). Auf dem Gelände laufen viele Affen rum, die in der Regel scheu sind und meist auf den Gebäuden hocken. Auf dem Weg zum Cave jedoch waren wir zu zweit und die Affen sammelten sich zu etwa 30. Aufgrund meines Rucksacks und meiner Vorsicht „griffen“ die Affen mich an, da sie wohl auf Essen spekulierten. Sicheren Gangs wurde Malte natürlich nicht angegriffen, mich jedoch haben sie damit zurückgedrängt. In einer größeren Gruppe wenn mehr los ist, sicherlich kein Problem oder eben souverän auftreten!

Das Black House / Baadam Museum empfehlen wir jedem Besucher von Chiang Rai. Es ist auf dem Weg zum Airport und nicht weit entfernt von der Innenstadt. Ein Künstler hat das Gelände gekauft und stellt in den einzelnen Gebäuden seine Kunst, die teilweise sehr kritisch ist, aus. Berühmt geworden ist er allerdings außerhalb von Thailand. Es in den letzen Jahren wird seine Kunst auch von den Thais wertgeschätzt.

Täglich findet abends ein Nachtmarkt statt. Hier kann man lecker essen, den Künstlern auf der Bühne lauschen und natürlich Kleidung kaufen – Diesmal war es Malte, der das Geld ausgab – jedoch für einen guten Zweck für unsere  Challenge 😉 ein weißes Shirt und ein Top mit Elefanten sind neu in seinem Besitz/ Backpack.

Abends fand zufälligerweise das International Ballon Festival im Singha Park statt. Gesponsert von der Biermarke Singha wurden Heißluftballonfahrer aus aller Welt eingeladen, es gab natürlich jede Menge Essensstände, Bier und eine große Bühne, auf der lokale Künstler auftraten (die Mädels neben mir konnten den Text mitsingen). Da Werbung für Bier im Fernsehen verboten ist, veranstaltet die Marke als Imagewerbung verschiedene Festivals. Möglich war auch eine kurze Fahrt.

Highlight ist natürlich der weiße Tempel. Vor Ort holte ich mir noch einen weißen Rock für die Challenge und wie sich nachher rausstellte auch für meine Knie. Denn wie in vielen Sehenswürdigkeiten Thailand gilt auch hier: angemessen Kleidung tragen, sprich Shirts mit Ärmeln und Hosen/Röcke, die die Knie verdecken. Für unser Foto fanden wir nach einer Weile auch einen Platz ohne Touristen. Jedoch aufgrund der vielen Security wurden wir auch hier direkt ermahnt: „Don’t jump!“

  1. Hey, manchmal habe ich den Eindruck, Ihr habt die touristischen Pfade verlassen, um im nächsten Moment ein neues high-light anzusteuern. Der weiße Tempel ist sehr beeindruckend, die Affen sind eine attraktive Begleitung. – Wunderbare Erlebnisse auf Eurem Weg wünscht Heiner

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