Reisebericht | Thailand

Bangkok Highlights und Erlebnisse

Februar 2, 2017

Bangkok, die Stadt der Engel im Land des Lächelns hat uns in den Bann gezogen und herzlich in Asien empfangen – trotz und vielleicht gerade wegen des starken Verkehrs mit Tuk Tuks und Taxen, der vielen freundlichen Menschen und dem quirligen Leben auf der Straße.

Nach einem langen aber durch das Upgrade in die Business Class doch sehr angenehmen Flug sind wir in der Hauptstadt von Thailand, in „Krung Theo Mahanakhon“, angekommen.

Mit dem Taxi (450 Baht) ging es erstmal zu unserem Hostel: „Lub D – Siam Square“ – das einzige was wir auf unserer Reise von Deutschland aus gebucht haben. Wie es der Zufall manchmal so will und wie wir erst wenige Tage vor dem Abflug erfahren haben, waren zwei gute Freunde zur gleichen Zeit in Bangkok. Wir haben uns super gefreut und wurden gleich am ersten Abend zum Essen ins „Eat me“ eingeladen. Unser Highlight: der Schokoladen-Shot zum Schluss – „tschok di (khrap/ kha)“ (Prost auf Thai). Anschließend waren wir noch auf einem thailändischen Nachtmarkt, direkt um die Ecke – ein perfekter erster Abend.

Look inside

Vom Jetlag noch etwas angeschlagen, haben wir es uns gegönnt bis 12 Uhr zu schlafen (Malte nur bis 10 😉 ). Dann war aber auch Zeit, schließlich hatten wir viel vor 😀  Zu Fuß ging es Richtung „Golden Mount“ ins historische Zentrum von Bangkok. An der ersten Brücke bekamen wir von einem freundlichem Thai den Tipp zu einer Sonderaktion: Im Rahmen des Chinese New Year könne man sich mit einem Tuk Tuk zu drei verschiedenen Touristenattraktionen bringen lassen und das für nur 60 Baht (1,55€). Natürlich „kannten“ wir den Trick aus unserem Reiseführer und wir gingen weiter. Jedoch kam uns der Fahrer hinterher und sagte „200 per Cent“. Für unser Vertrauen wurden wir belohnt. Denn er hat uns vier Stunden lang durch die Stadt gefahren: zum Lucky Buddha, zur Thai Tourist Information, einem 45 Meter hohen Buddha und zur Factory, einer Maßschneiderei (für die Provision vom Fahrer ;)) und schließlich zum Golden Mount.

Letzteren können wir aufgrund seiner Aussicht besonders am Abend nur empfehlen. Am Golden Mount kamen wir im Café mit einem sehr netten Mönch ins Gespräch. Dieser sprach mit uns über Deutschland, erzählte uns von seinem Leben als Buddhistischer Botschafter und berichtete, dass die Statue des 45m hohen Buddha, welche wir zuvor gesehen hatten aus Ayutthaya käme. Diese war früher Hauptstadt und man bräuchte in jeder Hauptstadt eine Statue, die über die Stadt wacht. Nach dem Sonnenuntergang und mit den Worten des Mönches („Look inside“) waren wir happy über einen tollen ersten Tag.

Bangkok – das ehemalige Venedig von Thailand

Am nächsten Tag haben wir Bangkok erstmal vom Wasser aus erkundet. Kein klassisches Sightseeing sondern erstmal eine zweistündige Khlong Bootstour durch die Kanäle von Bangkok –sehr zu empfehlen, wenn auch nicht jede Ecke wirklich schön und sauber ist. Bangkok, auch „Venedig Thailands“ genannt wurde in einer Sumpflandschaft gebaut, was sich vom Wasser aus wunderbar erleben ließ. Tipp: Sucht Euch einen abgelegenen Pier als Startpunkt aus. Dort kostet die Fahrt nur etwa ein Viertel von dem am Bahnhof angebotenen Preis.

Chatuchak und Banyan Tree

„Besucht auf jeden Fall den Chatuchak Market und esst Mango mit sticky Rice und Coconut und anschließend einen Papayasalat“, schrieb mir eine gute Freundin nach diesem Tag. „Bereits erledigt“ konnte ich nur antworten und würde diesen Tipp auch jederzeit weitergeben, wirklich köstlich! Auf dem Chatuchak Market gibt es so gut wie alles und es wird gefeilscht bis die Balken biegen 😉  Bei den Angeboten konnten wir (Bine) uns nicht zurückhalten. Ein Rock und eine Hose mussten also mit ins Gepäck.

Nach Street Food und dem Markt wurde es abends wieder luxuriöser (von wegen Backpacking wie einige Freunde bereits erwähnten :D). Unsere Freunde wollten ins Banyan Tree, einem der höchsten Gebäude in Bangkok zum Abendessen, dass hätte dann doch unser Wochenbudget gesprengt. Wir hatten es vor allem auf die Rooftop-Bar abgesehen. Im „Smart Casual dress code“ (u.a. dem Rock vom Chatuchak Market ;)) fuhren wir in den 61. Stock und genoßen in der Vertigo & Moon Bar einen unbeschreiblichen 360° Blick über die Stadt. Statt einem Cocktail in der Bar haben wir uns dann aber doch für ein (bis vier) Bier im nahe gelegenen Lumphini Park entschieden. Dort fand gerade eine Festival statt, wo sich die touristischen Regionen Thailands vorstellten, perfektes timing.

Wat Pho & China Town

Am vorerst letzten Tag in Bangkok haben wir uns doch nochmal für eine Sightseeing Tour „on foot & by Tuk Tuk“ entschieden. Jedoch erstmal wenig erfolgreich… Denn in den Königspalast kamen wir ohne Pass nicht rein. An lange Kleidung hatten wir gedacht, daran jedoch nicht. Stattdessen entdeckten wir einen kleinen ruhigen Tempel, in welchem keine Touristen waren: Wat Ratjapurit. So genießen wir unsere Reisen am liebsten: Wir lassen uns durch die Orte treiben und schauen einfach mal, was sich hinter der nächsten Ecke oder Tür verbirgt.

Den liegenden Buddha in Wat Pho (100 Baht Eintritt für Foreigners, Thais free) mussten wir aber trotzdem sehen. Hier durften wir verschiedene buddhistische Rituale beobachten, wie die Spende eines Gewandes für die Mönche und Segnungen. Hinter dem liegenden Buddha standen Spendentöpfe für die Mönche des Klosters; unbedingt auch Spenden, denn die Münzen erzeugen ein mystisches Geräusch in der großen Halle. Tipp: In jedem Tempel Schuhe ausziehen und Schultern bedecken, zu kurze Hosen sind auch nicht gerne gesehen.

Zu Abschluss unseres Aufenthaltes haben wir uns China Town angesehen, nicht nur zum Chinese New Year ein echtes Highlight. Zwar wollte uns ein Thai zu einer Massage in einem anderen Stadtteil überreden, denn China Town wäre zu, und ein Tuk Tuk stand auch gleich bereit. Wir sind weitergegangen und haben einen herrlichen Abend in einem absolut lebendigem China Town verbracht, inklusive erster Reise-Challenge (Seid gespannt). Tipp: Nie das erste Angebot wahrnehmen und sich beirren lassen, immer mehrere Leute fragen. Das spart Geld und Nerven.

Wir sind gespannt auf viele weitere spannende Erlebnisse in Thailand.  Nächster Stop: Ayutthaya.
Mehr Eindrücke u.a. vom Chinese New Year findet Ihr auf unserer Facebook-Seite Follow the potato

  1. Hi, freut mich, von Euch zu hören. Klar, dass ich vor Neid erblasse! Möchte auch einen frischen Mangosalat essen. Aber auch hier scheint die Sonne und es sind stolze 7 Grad… Lasst es Euch weiter gutgehen.
    Ganz liebe Grüße von der Anke

    1. Hallo Anke, schön von dir zu hören!
      7 Grad klingen doch schonmal gut, auch wenn wir natürlich ein paar Grad mehr haben 😉
      Du kannst Dich freuen: Kochrezepte für die besten thailändischen Gerichte haben wir im Gepäck!
      Beste Grüße nach Bonn

    1. Hallo Alexander, das kommt natürlich sehr auf das Thema und den Schreibfluss an. Unser Blog ist noch sehr neu, jedoch hat uns gleichzeitig das Thema, vielmehr die Stadt Bangkok, sehr fasziniert, was das Schreiben natürlich vereinfacht. Einfach mal ausprobieren, den Text nach einiger Zeit nochmal gegenlesen und dabei möglichst ehrlich zu sich selbst sein (lernen wir auch noch ;)). Viel Erfolg und beste Grüße!

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