Volunteering

Ban Hang Khone

April 12, 2017
kid in Ban Hang Khone

Wir hatten immer vor auf unserer Reise ein Projekt zu unterstützen. Dass es aber so schnell gehen würde, damit hatten wir nicht gerechnet. Auf den 4.000 Islands im Süden Laos sind wir fündig geworden. Ein kleines Dorf namens Ban Hang Khone braucht dringend Hilfe. Was uns Tan, ein Thai der sich hier niedergelassen hat und der auf Grund seiner journalistischen Arbeit als Fotograf auf die Region aufmerksam geworden ist erzählte, ließ uns aufhorchen.

Zum Hintergrund

Das kleine Dorf kurz vor der Grenze zu Kambodscha hat 100 Bewohner, davon sind die Hälfte Kinder. Die meisten Einwohner haben keine feste Beschäftigung, einige sind Fischer oder machen Bootstouren mit den Touristen. Aktuell wird unweit vom Dorf der „Don Sahong Staudamm“ gebaut, wodurch die Fische ausbleiben werden, da die Wanderrouten zerstört sind. Zudem wurde aufgrund dessen die traditionelle Fischfangart verboten und fast alle „Fishtraps“ zerstört. Von den seltenen Irrawaddy Delphinen sind nur noch drei vorhanden, die jedoch aufgrund des Fischfangs (teilweise mit Dynamit!), den Unmengen an Plastik die im Mekong landen und dem Bau des Damms keine Überlebenschance haben.

In der Schule, der „Hang Khone Primary School“, in der wir unterrichten werden, sitzen 42 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren. Im Dorf „Ban Hang Khone“ gibt es nur eine Schule mit einem Lehrer, der unregelmäßig bezahlt wird, deshalb teilweise nicht erscheint und die Schüler in allen Fächern unterrichtet – auch in Englisch obwohl er es nicht spricht. Die Schule hat drei Räume, die teilweise jedoch unbenutzbar sind, weshalb alle zusammen in einem Klassenraum auf kleinen Bänken sitzen. Die Klassen werden dabei anhand der drei Sitzreihen unterschieden.

Die Kinder lernen durch Wiederholungen. Weder hat jedes Kind ein Buch noch einen Stift, Block oder ein Heft. Sie merken sich die Sachen und können auch mit ihren Familien nicht üben, da viele Laoten nicht lesen und schreiben können. Insgesamt sind immer noch 25% der Bevölkerung Analphabeten, da Schule leider immer noch ein Privileg ist und viele Kindern ihren Eltern bei der Feldarbeit oder dem Fischfang helfen müssen.

Ein Grund dafür ist die hohe Arbeitslosigkeit. Das Dorf muss sich deshalb umstellen, um seine Kultur und Lebensweise und sein eigenes Überleben zu sichern. Besonders Themen wie Recycling, Bildung aber auch neue Nahrungsquellen wie Gemüseanbau und Landwirtschaft müssen angegangen werden. Die Entwicklung und der Prozess des Umdenkens ist jedoch mühsam und langwierig.

Fazit

Kurz um, es steht schlecht um die Zukunft des Dorfes. Bestehende Einnahme- und Nahrungsquellen werden definitiv versiegen und zur Entwicklung des Dorfes fehlt es an Initiativen und Bildung. Leider sind es die Kinder, die als erstes unter den Missständen zu leiden haben. Viele der Kinder haben deutlichen Zeichen von Unterernährung und Vitaminmangel und sind dementsprechend häufig krank. Einen Arzt gibt es übrigens auf der ganzen Insel nicht, viele haben noch gar keinen gesehen, sondern gehen zum örtlichen Schamanen, der die bösen Geister wegpustet (so wurde es uns jedenfalls erzählt).

Also beschlossen wir zu helfen, unser Visum zu verlängern und den Kinder der Hang Khone Primary School zu helfen.

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